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Trotz Hitze Helm auf ... Geschrieben am Dienstag, 25.Juli. @ 12:00:00 CEST
Thema: allgemeine Sicherheitshinweise
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 Hitze ist keine Ausrede, auf Helm und Schutzkleidung zu verzichten.
Auf der Suche nach Freiheit und dem "Easy-Rider-Feeling" gehört für manche Biker bei sommerlichen Temperaturen auch dazu, den Fahrtwind auf der Haut zu spüren. "Dabei wird gerne unterschätzt, wie verletzlich man als Motorradfahrer 'ohne Knautschzone' ist", warnt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. "Auf die richtige Ausrüstung sollte auch im Sommer nicht verzichtet werden." Das ist, gepaart mit einer vorausschauenden und angepassten Fahrweise, der einzige Schutz vor schweren Verletzungen bei Unfällen.
ÖAMTC-Tipps für die richtige Biker-Ausrüstung:
Der Helm - der wichtigste Ausrüstungsgegenstand: "Auch wenn es bei sommerlichen Temperaturen nicht so angenehm ist, einen Helm aufzu-setzen und darin zu schwitzen - es gibt im Interesse der eigenen Sicherheit keine Alternative", ist die ÖAMTC-Verkehrspsychologin überzeugt. Beim Kauf muss der Helm gut und fest sitzen. Er darf nicht drücken oder sich bei geschlossenem Kinnriemen abstreifen lassen. Druckstellen und Windgeräusche bemerkt man am besten bei einer ausgiebigen Probefahrt. Ist der Helm älter als fünf Jahre, wird es Zeit für eine Neuanschaffung. Materialermüdung setzt ein und einzelne Komponenten unterliegen starkem Verschleiß. Nach einem Unfall sollte der Helm, in jedem Fall - auch wenn keine Beschädigungen zu sehen sind - getauscht werden.
Bekleidung: Kurze Röcke, Shorts, T-Shirts und Flip Flops sind für den Freizeitbummel schick und angenehm, auf dem Motorrad haben sie nichts verloren. Bei einem Sturz kann die leichte Bekleidung nämlich schlimme Folgen haben. Daher müssen selbst bei hochsommerlichen Temperaturen Jacke, Hose, Handschuhe und geeignetes Schuhwerk zur Standardausrüstung für Biker zählen.
Die ÖAMTC-Expertin weiß: "Vor allem auf Handschuhe sollte man nicht verzichten, weil sich Zweirad-Fahrer bei einem Sturz automatisch mit den Händen abstützen." Das Material von Jacke und Hose - am besten geeignet ist Leder - muss möglichst reißfest sein. Für Schultern, Ellbogen, Unterarme und Knie empfehlen sich eingearbeitete Protektoren. Als Schutz für die Wirbelsäule gibt es sogenannte "Rückenpanzer". Sandalen sind etwas für den Strandspaziergang, nicht aber für das Motorrad fahren. Zehen und Knöchel sind ungeschützt und damit Verbrennungen am heißen Auspuff möglich.
Quelle: © Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC)
Autor: www.Burning-Out.de
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